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Wiki/Sicherheit/MFA & starke Passwörter (Best Practices)
Kategorie:SicherheitDauer:6 minSchwierigkeit:EinfachZielgruppe:MitarbeitendeStand:01.06.2026Anleitung

MFA & starke Passwörter (Best Practices)

Die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) ist heute der wirksamste Einzelschutz gegen unbefugten Zugriff auf Ihre Konten — selbst wenn ein Passwort gestohlen wird, bleibt Ihr Konto geschützt. Kombiniert mit starken Passwörtern legen Sie die Basis für eine solide Kontosicherheit.

So gehen Sie vor

  1. MFA aktivieren — Richten Sie MFA für alle geschäftlichen Dienste ein, besonders für Microsoft 365 und E-Mail. Ohne MFA ist ein Konto mit bekanntem Passwort sofort kompromittiert.
  2. Lange Passwörter verwenden — Wählen Sie Passwörter mit mindestens 14 Zeichen. Noch besser: eine Passphrase aus vier oder mehr zufälligen Wörtern (z. B. "Birne-Wolke-Tisch-47"). Diese sind leicht zu merken und schwer zu knacken.
  3. Für jeden Dienst ein eigenes Passwort — Verwenden Sie dasselbe Passwort niemals für mehrere Konten. Wird ein Dienst gehackt, sind sonst alle anderen Konten ebenfalls gefährdet.
  4. Passwort-Manager nutzen — Ein Passwort-Manager (z. B. Bitwarden, 1Password oder der integrierte Manager in Ihrem Browser) speichert alle Passwörter sicher und generiert auf Knopfdruck starke, einzigartige Passwörter.
  5. Passwörter niemals teilen — Senden Sie Passwörter nie per E-Mail, Chat oder SMS. Kein seriöser Support-Mitarbeiter wird Sie danach fragen.
  6. Regelmässig prüfen — Ändern Sie Passwörter zeitnah, wenn Sie den Verdacht haben, dass ein Konto kompromittiert sein könnte.

Häufige Fragen

Ist ein Passwort-Manager sicher?
Ja. Ein guter Passwort-Manager verschlüsselt Ihre Daten lokal mit einem Master-Passwort, das nur Sie kennen. Das Risiko schwacher oder wiederverwendeter Passwörter ist deutlich grösser als das Risiko eines seriösen Passwort-Managers.
Muss ich mein Passwort regelmässig ändern, auch ohne Verdacht?
Bei aktiver MFA und einem starken, einzigartigen Passwort ist ein erzwungener Turnus-Wechsel nicht zwingend nötig. Wichtiger ist, dass Sie sofort handeln, sobald ein Dienst einen Datenleck meldet.
Was ist der Unterschied zwischen MFA und Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)?
2FA ist eine Unterform von MFA: Sie bestätigen Ihre Identität mit zwei Faktoren (z. B. Passwort + App-Code). MFA kann auch drei oder mehr Faktoren umfassen. Im Alltag meinen beide Begriffe meist dasselbe.

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